Indra hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 116 Millionen Euro erzielt, was einer Steigerung von 0,9 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Die Gewinne steigen um 14 %, wenn der im Jahr 2021 für den Verkauf der Einrichtungen in San Fernando de Henares verzeichnete Kapitalgewinn nicht berücksichtigt wird. Das Technologie- und Verteidigungsunternehmen, das aufgrund der Governance-Krise, die durch den traumatischen Wechsel im Vorstand verursacht wurde, ein erschütterndes Quartal erlebt hat, hat seinen Umsatz zwischen Januar und September um 14 % auf 2.694 Millionen Euro gesteigert, so die Gruppe die Nationale Kommission für Märkte und Wertpapiere (CNMV). Das Bruttobetriebsergebnis (ebitda) ist um 9,7 % auf 282 Millionen Euro gestiegen. Die Gruppe, die Schritte unternimmt, um ihre Verteidigungseinheit zu stärken, hat die operative Marge auf 9 % gesteigert, einen halben Punkt mehr.

Das Unternehmen erlebt einen der komplexesten Momente seiner Geschichte. Im vergangenen Juli kam es bei einer umstrittenen Aktionärsversammlung zur Abberufung und zum Rücktritt von sechs unabhängigen Direktoren, die sich den Plänen des nicht geschäftsführenden Präsidenten Marc Murtra widersetzten, den Verteidigungsbereich des Unternehmens zu fördern. Der Wechsel im Rat wurde vom Mehrheitsaktionär, der State Industrial Participation Company (SEPI), die 28 % des Kapitals hält, zusammen mit dem Verteidigungsunternehmen SAPA (8 %) und dem Investmentfonds Amber (5, 1 %) unterstützt. , Hauptgesellschafter von PRISA (Redaktionsgruppe von EL PAÍS). Nach Monaten der Instabilität stellte das Unternehmen das Gleichgewicht im Vorstand wieder her, um zu versuchen, die Corporate-Governance-Krise mit der Ernennung von sechs neuen unabhängigen Direktoren in einer außerordentlichen Sitzung letzte Woche zu beenden.

In diesem Quartal hat das Unternehmen einen Nettogewinn von 49 Millionen Euro erzielt, 16,7 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In diesem Quartal hat es jedoch einen starken Umsatzanstieg um 19,4% auf 890 Millionen erlebt. Das ebitda lag zwischen Juli und September bei 81 Mio., 7,4 % weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der CEO, Ignacio Mataix, erklärte: „Die herausragendsten Aspekte der Ergebnisse der ersten neun Monate sind die deutliche Verbesserung der operativen Profitabilität, die Beschleunigung des Umsatzwachstums, die anhaltende Nachfrage unserer Kunden, die diesbezüglich keine Anzeichen von Schwäche zeigt letzten Quartal trotz der schlechteren allgemeinen makroökonomischen Aussichten und erneut die solide Cashflow-Generierung im dritten Quartal des Jahres“.

In den ersten neun Monaten des Jahres hat Indra die Schulden um 283 Millionen Euro auf 220 Millionen Euro reduziert. Es ist eines der Unternehmen der Branche mit der besten Solvenzquote.

Nach Geschäftsbereichen trägt die Informationstechnologie, zusammengefasst in der Tochtergesellschaft Minsait, am meisten zur Gewinn- und Verlustrechnung bei. Es macht fast 60 % der gesamten Abrechnung und 54 % der Ergebnisse aus. Diese Tochtergesellschaft erzielte bis September einen Umsatz von 1.829 Millionen und verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres einen Bruttobetriebsgewinn (ebitda) von 154 Millionen Euro, 12,5 % mehr. Der Verteidigungs- und Transportbereich erzielte seinerseits einen Umsatz von 865 Millionen, 4,7 % mehr. Der Rohertrag dieses Geschäftsbereichs, der zum Herzstück des Unternehmens werden soll, erreichte 128 Millionen, 6,6 % mehr.

Der nicht geschäftsführende Vorsitzende des Unternehmens, Marc Murtra, beabsichtigt, Indra zum führenden Akteur bei der Verteidigungskonsolidierung in Spanien und zu einem der Hauptakteure in Europa zu machen. Er will den Wandel in Europa bezüglich der Rüstungsindustrie nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine nutzen, um dieses Geschäftsfeld anzukurbeln. Es hat die Unterstützung der Regierung von Pedro Sánchez, der sich nach dem NATO-Gipfel in Madrid im vergangenen Juni verpflichtet hat, das Verteidigungsbudget zu verdoppeln, um 2029 2% des BIP zu erreichen. Darüber hinaus ist der Bereich Verteidigung und Transport von Indra die mit der höchsten Betriebsmarge, 12,2 % in den ersten neun Monaten, verglichen mit 7,5 % für die Technologieeinheit.

„Die Auftragsvergabe für Transport und Verteidigung wuchs in den ersten neun Monaten des Jahres um 12 % in lokaler Währung, angetrieben durch das Wachstum in Transport und Verkehr (+22 % in lokaler Währung) aufgrund neuer Verträge im Luftverkehrssegment mit Enaire in Spanien und mit Avinor in Norwegen sowie für die Verträge im Segment Transportation für Sammelsysteme in Spanien und Kommunikationssysteme in Peru. Die Auftragsvergabe im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich wuchs ihrerseits um 5 % in lokaler Währung aufgrund des Eurofighter MK1-Radarprojekts für Deutschland und Spanien sowie des Auftrags zur Modernisierung der Tiger MKIII-Hubschrauber in Spanien“, gibt das Unternehmen in a an Hinweis.



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